Hermann Breitenberger mit dem Prinzenpaar
Sandra II und Ahmad I.
Max Spiegl mit Laudat Foto:©Heinz Hoffmann


Sandra II. und Ahmad I. übernehmen Regentschaft über das Würmesische Volk.

Die Faschingsgesellschaft Würmesia e.V. ist mit über 300 Mitgliedern einer der grössten Münchner Faschingsgesellschaften. Seit 2009 schwingt Hermann Breitenberger das närrische Zepter als Präsident der Gesellschaft. Gegründet wurde die Würmesia 1949 in Gräfelfing und ist somit Münchens älteste Faschingsgesellschaft.

Am 5.1. wurde das ausgesprochen attraktive 61. Prinzenpaar  Sandra II und Ahmad I. inthronisiert.   Sandra II., mit bürgerlichem Namen Sandra Krause, geboren am 13.06.1986, ist ein echtes Münchner Kindl. Sandra: „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen.“  Ahmad I., mit bürgerlichen Namen Ahmad Khaled Enayat, wurde am 20.1.1984 in Kabul geboren, lebt aber mit seinen Eltern schon seit 20 Jahren in Deutschland. Die Eltern Atigullah und Kamela: „Wir freuen uns sehr und sind sehr stolz auf unseren Sohn.“

Im Festsaal Heide Volm in Planegg überreichte Würmesia-Präsident Hermann Breitenberger dem Prinzenpaar das Zepter und damit die Herrschaft über das „Würmesische Volk“.  Von Stefan Schaudig, Geschäftsleiter der Gemeinde Planegg, gab es neben dem Schlüssel zur Gemeinde ein kleines Geschenk. Für Sandra I. eine „Planegger Eule“ und für Ahmad I. einen Bierkrug.  Im Anschluss durften sie ihre erste offizielle Handlung vornehmen, den Würmesia-Faschings-Orden an besonders verdiente Persönlichkeiten überreichen.

Begeistert war das Publikum ebenso vom Auftritt des neu gegründeten Kinderballetts. Ranjana Hickl, ehemalige Würmesia Prinzessin: „Wir haben mit den Kindern einmal die Woche über vier Monate trainiert.“ Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen. Wirte-Napoleon Richard Süßmeier: „Wir sollten ein Seniorenballett gründen, aber anstelle eines Tanzmeisters müsste man einen Orthopäden einstellen.“

Mit dem „Grossen Morisken“ der Faschingsgesellschaft Würmesia wurde in diesem Jahr Max Spiegl ausgezeichnet. Seit 1984 wird der Ehrenpreis "Der Grosse Moriske" - eine hölzerne Nachbildung der von Erasmus Grasser im Jahre 1480 geschaffenen Figur - an Personen des öffentlichen Lebens aus Kultur, Sport und Politik für ihren Einsatz im sozialen Bereich verliehen. Erster Preisträger war der große bayerische Volksschauspieler Beppo Brem. Im folgten Schauspieler wie Elke Sommer, Erni Singerl, Gustl Bayrhammer, aber auch Sportler wie Sepp Maier, Rosi Mittermaier und Markus Wasmeier.

Der Preisträger ist als Buchautor („D’Wiesn - Geschichten rund ums Oktoberfest“) und durch den von ihm geprägten Begriff „S’ Münchner Herz“ bekannt geworden.

Die Laudatio hielt ein weiterer prominenter Münchner, Ex-MDL und Wiesn-Ehrenrat Hermann Memmel, auch Co-Author von Max Spiegls "D'Wiesn. Geschichten rund ums Oktoberfest“. Memmel: „Max Spiegl ist ein Münchner mit Leib und Seele. Man muss es fühlen und hören „S’Münchner Herz“. Memmel weiter: „Ich bedanke mich, dass Du soviel Engagement zeigst und immer für das Münchner Herz da bist.“  Max Spiegl: „Wenn ich in den Himmel nauf komm’, habe ich bestimmt meinen Morisken dabei.“

Informationen zur Würmesia: www.wuermesia.de


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